+++ Marketing für Fotografen +++

Heute gibt es einmal etwas in Bezug auf Marketing Techniken für Fotografen…

und solche die es werden wollen 🙂 Der Wettbewerb zwingt uns ja leider zur Kommunikation – was heisst leider?

Marketing-Experte Michael Krisch gibt in seinem Post einige grundlegende Tipps wie sich Fotografen am Markt behaupten können und für potenzielle Kunden interessanter werden.

Ein kleines Experiment: Schauen Sie bitte auf Ihre Uhr! Tagtäglich ist jeder von uns zirka 13.000 Werbebotschaften ausgesetzt. Da ich davon ausgehe, dass Sie seit einigen Stunden auf den Beinen sind, dürften Sie zu diesem Zeitpunkt schon mehrere hundert Werbebotschaften gesehen haben. Erinnern Sie sich noch an die letzten drei davon? Wenn Sie diese Frage mit „ja“ beantworten können, beneide ich Sie um Ihre Gedächtnisleistung. Falls nein: Keine Sorge: so geht es den meisten Menschen!

Wettbewerb zwingt uns zur Kommunikation – und somit zum Marketing

Fotograf in Fulda, Blog, Marketing

Kommunikation ist das A und O

Dieses kleine Experiment zeigt, in welchem Dilemma wir uns befinden: Auf der einen Seite wächst unsere geistige Aufnahmekapazität nicht so schnell, dass wir alle werblichen Eindrücke, die auf uns einprasseln bewusst verarbeiten können. Auf der anderen Seite nimmt die Anzahl der Werbebotschaften, denen wir täglich ausgesetzt sind, immer weiter zu. Schuld daran ist der wachsende Wettbewerb. Wir alle haben damit zu kämpfen, dass es Unternehmen gibt, die etwas Ähnliches oder genau das Gleiche machen, wie wir. Genau deswegen müssen wir kommunizieren. Die Frage ist: können sich Menschen an Sie erinnern, wenn sie z.B. nach einem Fotografen suchen? Oder verbrennen Sie im Kampf um Aufmerksamkeit einfach nur Geld für sinnloses Marketing ?
Wir lesen einen Artikel und werden in unserem Lesefluss durch eine Anzeige unterbrochen, wir sitzen am Flughafen und wollen uns nur kurz ein Video auf YouTube ansehen und müssen die Werbung vor diesem Video ertragen. Wie fühlen Sie sich in solchen Momenten? Die Konsequenzen von unerwünschter und nerviger Werbekommunikation, wurden vor kurzem in der Studie Communication Crackdown untersucht: Mehr als die Hälfte der Befragten überlegt, ob Sie weiterhin Kunde des werbenden Unternehmens bleibt. 63 Prozent geben an, bei diesen Unternehmen weniger Geld ausgeben zu wollen. Und bei zwei Drittel der Befragten sinkt die Markenloyalität drastisch. Kein besonders erfreuliches Ergebnis. Aber wie gelingt es Ihnen als relevant, statt nervig, wahrgenommen zu werden, um einen Auftrag zu erhalten?

Kundenperspektive im Fokus

Auch wenn es schmerzt: Den meisten Menschen ist es zunächst egal, ob Sie an der Vevey School of Photography gelernt haben, eine Hasselblad Ihr eigen nennen oder mit einem einen Lucie Award ausgezeichnet wurden. Also vergessen Sie das für den Moment. Menschen interessieren sich dafür, ob Sie ihre Produkte, Gebäude, Mitarbeiter oder privaten Momente gut aussehen lassen können. Dafür geben Sie Geld aus. Langweilen und nerven Sie Ihre Kunden nicht damit, in dem Sie Ihnen erzählen, wie toll Sie sind. Werden Sie „positiv schizophren“ und fragen Sie sich: Was wollen Ihre Kunden wirklich? Was können Sie ihnen bieten?

Blog als Alternative zu klassischer Werbung

Nur die wenigsten Fotografen beschäftigen sich damit, aufmerksam zuzuhören, welche Herausforderungen, Wünsche und Bedürfnisse ihre Kunden haben. Hier liegt Ihre Chance. Ein Beispiel: Hochzeiten werden zunehmend zu gesellschaftlichen Spektakeln mit komplexen Anforderungen. Häufig wird gewünscht, dass Fotografen mehr sind, als nur Akteure im Hintergrund. Sie sollen die Planung schon im Vorfeld begleiten, müssen das Motto der Hochzeit visuell interpretieren und den Lifestyle des Paares verstehen. Charles und Jennifer Maring sind Spezialisten auf diesem Gebiet: Als Paar liefern Sie auf in ihrem Blog Einblicke in Ihr Leben, geben Tipps für angesagte Fashion und zeigen sogar Rezepte zum Nachkochen. Damit demonstrieren sie anschaulich, dass sie verstehen, wie ihre Kunden ticken. Das hebt sie von klassischen Hochzeitsfotografen ab. Potenzielle Kunden besuchen Ihr Blog, weil sie es wollen und nicht weil sie durch störende Werbung dazu „gezwungen“ werden.

 

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